tado° smart heizen Erfahrungen: die tado App nach drei Wochen in der Wohnung des Elektromeisters

13 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack zeigt, wie er die tado° App in seiner Wohnung eingestellt hat. Er sagt, was ihm gefällt und was er für Spielerei hält.

Tobias HaackElektromeister · Autor
7. Februar 2022Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Vorschaubild: Tobias Haack lächelnd mit Daumen hoch, daneben ein Heizkörperthermostat, ein Wandthermostat und eine Hand mit Smartphone mit geöffneter App, Schriftzug „Smart heizen“ und „tado° Erfahrung & App“

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Tobias hat das tado° System in seiner Wohnung eingebaut, mit Raumthermostaten für die Fußbodenheizung und Heizkörperthermostaten. Nach drei Wochen ist er „echt super zufrieden“, die ersten Tage waren aber eine Umstellung. In der App zeigt er Ist- und Sollwert, sein Zeitprogramm, den Abwesenheitsmodus mit Geofencing, den Monatsbericht, die Temperaturkorrektur, die Kindersicherung und die Fenster-offen-Erkennung. Den Raumluft-Komfort hält er für eine Spielerei, den kostenpflichtigen Auto-Assist hat er noch nicht getestet.

Redaktioneller Hinweis: Das Video zeigt Tobias’ Erfahrungen nach drei Wochen in seiner Wohnung, keinen Langzeittest. Laut Video und Videobeschreibung entstand es in Zusammenarbeit mit tado° und Lampenwelt, das Material wurde ihm zur Verfügung gestellt. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Am Ende bedankt sich Tobias bei Lampenwelt für das Material.

Kapitel im Video

  1. Begrüßung
  2. Erfahrungen nach 3 Wochen
  3. Unser Projekt
  4. Die App
  5. Weitere Funktionen
  6. Verabschiedung

Das Wichtigste aus dem Video

1. Erfahrungen nach drei Wochen

Das Video ist das dritte von Tobias zum tado° System. Im ersten hat er das smarte Raumthermostat für die Fußbodenheizung montiert, im zweiten ein Thermostat für einen Heizkörper. In diesem Video geht es um die App: was sie kann, wie er alles eingestellt hat und welche Erfahrungen er in den drei Wochen seit der Installation gemacht hat.

Sein Eindruck: „echt super zufrieden“. Die ersten Tage waren für ihn aber eine Umstellung. Bei der Fußbodenheizung war es kurz mal ein bisschen zu warm im Raum, und es hat sich anders angefühlt als die alte Lösung, wahrscheinlich weil sie die so gewohnt waren. Inzwischen hat sich das eingespielt.

2. Das Projekt in seiner Wohnung

Tobias hat das System als Gesamtprojekt für die eigene Wohnung umgesetzt. Bei ihm ging beides: normale Raumthermostate und Heizkörperthermostate. Drei Räume laufen mit den Thermostaten für die Fußbodenheizung, darunter Wohnzimmer und Flur. Heizkörperthermostate sitzen in weiteren Räumen, zum Beispiel im Schlafzimmer, in der Ankleide und im Büro, dazu am Handtuchwärmer.

Nach der Inbetriebnahme hat er alles in das Heft geklebt, das dabei ist, den Setup Guide. Darin sind die einzelnen Räume beschrieben. Das ist für ihn ein Backup, falls die Daten auf dem Handy mal verloren gehen. Dann kann man alles über die QR-Codes wieder abscannen.

3. Die Übersicht in der App

Die App heißt tado° und ist laut Tobias in jedem App Store zu finden. Er nutzt ein iPhone, sie funktioniert aber auch mit Android. Nach der Einrichtung sieht man alle Räume. Hier kann man alle Räume ausschalten, etwa wenn man länger weg ist oder im Sommer. Ist einem zu kalt, gibt es „maximal heizen“, dann heizen alle Räume, im Video auf 25 Grad.

Die große Zahl ist die aktuelle Raumtemperatur, gemessen am Thermostat im Raum, der Istwert. Die kleine Zahl darunter ist die eingestellte Temperatur, die der Raum haben soll, der Sollwert. Im Wohnzimmer sind es im Video 20 Grad Istwert und 19 Grad Sollwert. Ungefähr so hat er es überall eingestellt, außer im Schlafzimmer: Dort heizen sie eigentlich nie. Das Thermostat hat er dort trotzdem montiert, um die Temperaturanzeige zu haben. Den Handtuchwärmer könnte man zum Beispiel morgens komplett hochheizen, damit er zusätzliche Wärme abgibt. Benutzt wird er laut Tobias „eigentlich fast nie“.

4. Zeitprogramm und Vorheizen

Klickt man auf einen Raum, sieht man weitere Daten, zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit. Dort stellt man auch das intelligente Heizen mit einem Zeitprogramm ein. Weil Tobias sehr früh aufsteht, fängt es im Wohnzimmer um 4 Uhr an zu heizen, bis 19 Uhr. Danach kann es schon runterregeln, weil die Fußbodenheizung im Wohnzimmer länger braucht, bis es tatsächlich kühler wird. Bei ihm gilt das Programm Montag bis Sonntag. Das Büro könnte man zum Beispiel nur Montag bis Freitag laufen lassen, damit es am Wochenende aus ist.

Außerdem gibt es eine Einstellung zum Vorheizen. In seinem Beispiel sind von 0 bis 4 Uhr 16 Grad eingestellt, danach 19 Grad. Ist die Funktion aktiv, heizt das System schon ein bisschen vorher auf, damit genau zu der Uhrzeit die 19 Grad erreicht sind. Ohne die Funktion fängt es bei ihm erst um 4 Uhr an, und dann dauert es laut Tobias eine halbe Stunde, bis der Raum aufgeheizt ist.

5. Abwesenheit und Geofencing

Neben dem Zeitprogramm gibt es den Abwesenheitsmodus mit Geofencing. Dann schaltet die Heizung automatisch auf 5 Grad, als Frostschutz, damit der Raum nicht einfriert. Dass es in der Wohnung überhaupt auf 5 Grad herunterkommt, davon geht Tobias nicht aus.

Beim Einrichten fragt die App nach der Adresse. Dann stellt man einen Radius ein, wie weit man weg sein muss, damit der Modus wechselt. So kann man laut Tobias Energie sparen. Man kann auch mehrere Benutzer anlegen, zum Beispiel die Partnerin oder den Partner.

Den Auto-Assist, eine kostenpflichtige Funktion, hat Tobias noch nicht getestet. Damit lässt sich das Geofencing automatisieren. Ohne ihn kommt beim Verlassen des Radius eine Meldung, ob man in den Abwesenheitsmodus wechseln möchte, und die muss man bestätigen.

6. Raumluft-Komfort: für Tobias eher Spielerei

Unter Raumluft-Komfort zeigt die App ein paar Dinge an, auch das Wetter in der Umgebung und die Qualität der Luft draußen. Seine Meinung: „so eine Spielerei“, weil jeder Temperatur ein bisschen anders empfindet und die Bewertung eher ein Durchschnitt ist. Bei ihm sagt die App, die Wohnung sei zu kalt. Für sie sind 20 Grad aber völlig ausreichend, das ist laut Tobias eigenes Empfinden. Als Elektriker kommt er auch in Wohnungen, in denen es sich anfühlt wie „gefühlt 50 Grad“.

7. Monatsbericht und Heizungsüberwachung

Ganz cool findet Tobias die Übersicht für jeden Monat. Für Januar sieht er, wie viele Stunden die Heizung im Abwesenheitsmodus war, die Fenster-offen-Erkennung, die die Heizung automatisch herunterregelt, und wie oft sie im Energiesparmodus war. So kann man nach seinen Worten „sein Gewissen beruhigen“, dass man etwas für die Umwelt getan hat.

Außerdem kann man die Heizung überwachen lassen. Passiert etwas, das für die App ungewöhnlich ist, kommt eine Meldung, und man kann die Heizung kontrollieren. Bei ihm im Mehrfamilienhaus ist das nicht so relevant, weil die Hauptheizung für alle läuft. Reparaturen und Wartungen kann man ebenfalls buchen, dafür gibt es laut Tobias Fachpartner von tado°.

8. Einstellungen: Temperaturkorrektur und Kindersicherung

In den Einstellungen kann man die Räume so anordnen, wie es Sinn macht, bei Tobias in der Reihenfolge, in der man in die Wohnung kommt. Bei Räumen und Geräten gibt es eine Übersicht mit den Seriennummern, wie im Setup Guide, was laut Tobias vielleicht auch ganz wichtig ist. Man kann den Räumen Namen geben.

Außerdem kann man eine Temperaturkorrektur machen. Das Thermostat hängt an der Wand und misst die Temperatur dort, der Raum ist aber größer. Deshalb hat er ein Thermometer gekauft und in die Mitte des Raums gestellt. Zeigt das Thermostat zum Beispiel 22,5 Grad, der Raum hat aber nur 20 Grad, korrigiert man das.

Die Kindersicherung ist laut Tobias vielleicht wichtig im Kinderzimmer, damit das Kind nicht am Thermostat dreht. Auch wer etwas vermietet, kann sie nutzen, damit der Mieter die Kosten nicht einfach hochtreiben kann.

9. Fenster-offen-Erkennung und Rest

Die Fenster-offen-Erkennung kann man ein- und ausschalten. Tobias hat sie im Schlafzimmer deaktiviert, weil sie dort das Fenster gekippt haben. Grundsätzlich hält er sie für „eine gute Sache“: Es kommt eine Nachricht, ob man die Heizung ausschalten will. Sitzt das Thermostat am Fenster und kommt kalte Luft herein, würde es sonst denken, es müsse alles hochheizen, und man hätte unnötige Heizkosten.

Es gibt noch Punkte wie Support und Community. Die Beschreibungen zum Raumkomfort braucht er nach seiner Meinung nicht. Mitteilungen kann man ein- und ausschalten, damit nicht die ganze Zeit Nachrichten auf dem Display auflaufen. Zum Schluss erwähnt er Automatisierungen mit anderen Dingen, zum Beispiel mit Licht.

Häufige Fragen

Wie sind Tobias’ Erfahrungen mit tado° nach drei Wochen?

Er ist nach drei Wochen „echt super zufrieden“. In den ersten Tagen war es für ihn eine Umstellung: Bei der Fußbodenheizung war es kurz mal ein bisschen zu warm im Raum, und es hat sich anders angefühlt als die alte Lösung, wahrscheinlich weil sie die so gewohnt waren.

Was bedeuten die zwei Zahlen in der tado App?

Laut Tobias ist die große Zahl die aktuelle Raumtemperatur, die am Thermostat gemessen wird, also der Istwert. Die kleinere Zahl darunter ist die eingestellte Temperatur, die der Raum haben soll, der Sollwert. Im Video zeigt das Wohnzimmer 20 Grad Ist- und 19 Grad Sollwert.

Was macht der Abwesenheitsmodus mit Geofencing?

Die App fragt nach der Adresse, dann stellt man einen Radius ein. Ist man weiter weg, wechselt die Heizung laut Tobias in den Frostschutz mit 5 Grad, damit der Raum nicht einfriert, und so kann man Energie sparen. Man kann weitere Benutzer hinzufügen, zum Beispiel die Partnerin oder den Partner. Ohne den kostenpflichtigen Auto-Assist kommt beim Verlassen des Radius eine Meldung, die man bestätigen muss. Den Auto-Assist hat Tobias noch nicht getestet.

Warum stellt Tobias eine Temperaturkorrektur ein?

Das Thermostat hängt bei ihm an der Wand und misst die Temperatur dort, der Raum ist aber größer. Deshalb hat er ein Thermometer gekauft und in die Mitte des Raums gestellt. Zeigt das Thermostat zum Beispiel 22,5 Grad, der Raum hat aber nur 20 Grad, korrigiert man das in der App.

Was hält Tobias für weniger wichtig?

Den Raumluft-Komfort hält er für „so eine Spielerei“, weil jeder Temperatur anders empfindet. Bei ihm sagt die App, die Wohnung sei zu kalt, für sie reichen 20 Grad aber völlig aus. Die Beschreibungen zum Raumkomfort in den Einstellungen braucht er nach seiner Meinung nicht, und die Heizungsüberwachung ist in ihrem Mehrfamilienhaus nicht so relevant.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Die Einstellungen und Werte gelten für Tobias’ Wohnung zum Zeitpunkt des Videos. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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