SwitchBot Lock Pro Montage: Unboxing, Einrichtung und Keypad vom Elektromeister gezeigt
20 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack packt das smarte Türschloss SwitchBot Lock Pro aus, prüft, ob es an seine Tür passt, und montiert es. Danach richtet er Hub, Schloss und Keypad in der App ein.
Ohne Ihre Einwilligung wird keine Verbindung zu YouTube aufgebaut. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
Redaktioneller Hinweis: Das Video zeigt Unboxing, Montage und Einrichtung, keinen Langzeittest. Worauf man laut Tobias achten muss: die kleinen Schrauben, das Kunststoffgewinde, das man nicht überdrehen soll, und dass sich nicht jeder Knopf am Zylinder abbauen lässt. Eine Zusammenarbeit mit SwitchBot wird im Video nicht genannt. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks, darunter Links zum SwitchBot Lock Pro und zur Lock Pro Combo.
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Was im Paket ist
In Tobias’ Lieferumfang sind neben dem Türschloss zwei weitere Teile. Der Hub verbindet das Smart Home mit dem Internet, damit man das Schloss aus der Ferne steuern und den Status abfragen kann, ob die Tür gerade auf oder zu ist. Dazu kommen ein USB-Kabel und etwas Material. Außerdem ist ein Keypad mit Fingerprint dabei. Ob man das braucht, ist laut Tobias die Frage, „das ist alles optional“ dazuzukaufen. Beim Keypad liegen Montageplatte, Klebestreifen, Batterien und eine Sicherheitskarte bei.
Zum Smartlock selbst gehören Montageplatten, je nachdem was man an der Tür hat, Passhülsen, Abstandshalter, kleines Schraubenmaterial und eine Beschreibung. Dazu ein „cooles Gadget“, das Tobias erst später im Video erklärt.
Als Einsatz nennt er zum Beispiel Airbnb oder Kurzzeitvermietung, um schlüssellos ein- und auszuchecken. Oder eine WG, in der jeder seinen eigenen Code hat. Dann weiß man auch, wer wann gekommen und gegangen ist.
2. Kompatibilität vor dem Kauf prüfen
Bevor man das Smartlock kauft, soll man laut Tobias „auf jeden Fall Kompatibilität testen“. Dafür gibt es auf der Herstellerseite einen Check. Dort sieht man auch, für welche Zylindertypen das Schloss geeignet ist. Laut Tobias hat es einen starken Motor, der auch mehrfache Schließung kann, wie bei Sicherheitstüren mit mehreren Riegeln: Er dreht so weit, bis er am Ende den Widerstand merkt. Seine eigene Tür hat nur eine Schließung.
Im Konfigurator wird gefragt, ob innen ein Schlüssel steckt oder ein Knopf drauf ist und ob man den Knopf abbauen kann. Manche kann man nicht demontieren, „dann muss man sich vielleicht eine andere Lösung überlegen“. Außerdem fragt der Check nach dem Hersteller, wie die Tür aufgeht und nach einem Abstand am Schloss, weil das Smartlock etwas aufträgt. Bei Tobias ist das Ergebnis: kompatibel.
3. Montage am Zylinder, kurz zusammengefasst
Je nach Zylinder gibt es zwei Arten von Aufnahmen. Tobias braucht die Variante, die mit einem Inbusschlüssel am Zylinder festgeschraubt wird. Durch eine Aussparung ist sie eigentlich schon nach dem Zylinder ausgerichtet, „man kann es auch nicht krumm montieren“. Bei der anderen Variante wird die Aufnahme an die Tür geklebt. Dafür ist das Gadget aus dem Paket gedacht: Es hält das Schloss angedrückt, damit man nicht eventuell „eine Stunde oder zwei“ danebenstehen muss, bis der Kleber ausgehärtet ist.
Dann klickt das Schloss auf die Aufnahme und wird mit kleinen Schrauben gesichert. Tobias’ Hinweise: fest, aber nicht zu fest anziehen, weil Teile aus Kunststoff sind und das Gewinde sonst kaputtgehen kann. Die kleinen Schrauben sind „ein bisschen Gefummel“, man soll geduldig sein. Er macht alle so fest, wie es der Hersteller vorgibt. Ein kurzer Test zeigt: Das Schloss dreht wie ein Schlüssel und der Riegel fährt aus.
4. Der Magnet für den Türstatus
Ein Magnet zeigt nachher in der App, ob die Tür offen oder zu ist. Die Markierung daran muss zum Schloss zeigen. Tobias klebt ihn erst später fest, wenn er in der App sieht, wo die richtige Position ist. Sonst müsste er ihn wieder abziehen, und dann geht der Kleber kaputt. Einen Ersatz-Klebestreifen gibt es zwar, aber er will ihn nicht unnötig verbrauchen.
5. Hub und App vorbereiten
Für die Fernsteuerung braucht es laut Tobias eine dauerhafte Internetverbindung und den Hub. Der Hub bekommt Strom über USB. Die gängigen Router haben laut Tobias auch einen USB-Anschluss, und der Hub braucht WLAN. Deshalb findet er es sinnvoll, ihn in der Nähe vom Router zu platzieren.
In der SwitchBot-App legt man einen Account an, mit E-Mail-Adresse oder Apple-ID. Tobias nimmt die Apple-ID, weil er viele Apple-Produkte nutzt. Der Hub wird über einen Knopf in den Kopplungsmodus gebracht und bekommt das WLAN. Die Schritte sind laut Tobias in der App beschrieben. Über die App lassen sich außerdem Automationen mit anderen SwitchBot-Produkten machen.
6. Schloss einrichten und kalibrieren
Bei Tobias steckt ein Akkupack von SwitchBot im Schloss. Er zieht nur eine Lasche heraus, dann piepst es und leuchtet blau. Leuchtet es nicht blau, soll man das Batteriefach prüfen. „Wie immer bei neuen Produkten“ kam ein Firmware-Update, das bei ihm keine Minute dauerte. Namen und Raum kann man vergeben, etwa wenn man einzelne Zimmer vermietet und pro Zimmer ein Schloss hat. Die Cloud-Dienste aktiviert er, damit die Steuerung übers Internet und Automationen laufen.
Danach kalibriert die App das Schloss an der Tür. Abgefragt wird unter anderem der Schlosstyp. Tobias hat ein Schloss mit Falle, also dem Schnapper, der aufgeht, wenn man die Klinke drückt. Das ist laut ihm bei normalen Haustüren meistens so. Am Ende fährt das Schloss den Riegel so lange aus, bis es den Widerstand merkt. Es kann sein, dass man manche Schlösser zweimal dreht, manche dreimal.
Den Zugang für andere, etwa in der WG oder für Airbnb-Gäste, überspringt Tobias. Damit müsse man sich „selber mal ein bisschen“ befassen. Beim Öffnen per App geht bei ihm auch gleich die Falle mit auf. Von außen muss man also nicht noch mal mit dem Schlüssel nachhelfen, „das ist natürlich der Vorteil“.
7. Wie laut ist die Verriegelung?
Tobias hat zwei andere smarte Türschlösser auf dem Kanal getestet. Die sind laut ihm etwas lauter. Das Lock Pro ist für sein Empfinden die leiseste Verriegelung bisher, das sei aber Empfindungssache.
8. Das Keypad: Code, Fingerabdruck, NFC-Karte
Das Keypad gehört außen an die Tür, „innen bringt das Teil nichts“. Im Video hält Tobias es nur zur Demonstration. Das Batteriefach sitzt ziemlich fest, weil es wettergeschützt und mit einer Dichtung versehen ist. Zum Montieren gibt es eine Platte zum Schrauben, ein Klebeteil, eine Bohrschablone, Abstandshalter und ein kleines Tuch zum Entfetten. Tobias findet das „sehr durchdacht“. Montiert hat er es im Video nicht.
Zum Koppeln muss das Keypad in der Nähe vom Schloss sein. Bei Tobias ging das ziemlich schnell, auch hier gab es ein Firmware-Update. Dann lernt er ein:
- Codes: permanent, temporär (zum Beispiel für einen Gast eine Woche lang), einmalig oder als Notfallcode. Bei ihm muss der Code sechsstellig sein.
- Fingerabdruck: mehrmals scannen, damit er gut erkannt wird, vielleicht auch etwas schräg.
- NFC-Karte: zum Beispiel für jemanden, der keinen Schlüssel bekommt, temporär oder permanent. Mitgeliefert ist eine Karte von SwitchBot. NFC ist laut Tobias ein offener Standard, man kann auch andere Karten einlernen.
9. Weitere Fakten aus dem Video
Für Apple-Nutzer nennt Tobias: Das Schloss lässt sich mit der Apple Watch öffnen und in HomeKit einbinden. Dort kann man es in Szenen nutzen, etwa eine Gute-Nacht-Szene, die alle Lichter ausmacht und die Tür automatisch mit abschließt. Betreiben kann man das Schloss mit normalen Batterien oder mit einem Akku, den man laden kann, „das ist auch ganz cool“. Ein ausführliches Fazit zieht er nicht. Er fragt die Zuschauer, ob sie das Schloss schon nutzen oder mehrere vergleichen.
Häufige Fragen
Was ist beim SwitchBot Lock Pro im Video dabei?
Bei Tobias Haack: das Smartlock mit Montageplatten je nach Tür, Passhülsen, Abstandshaltern, kleinen Schrauben, Inbusschlüsseln, einer Beschreibung, einem Magnet für die Türstatus-Anzeige und einem kleinen Helfer zum Andrücken, falls man klebt. Dazu kommen ein Hub mit USB-Kabel und ein Keypad mit Montageplatte, Klebestreifen, Batterien und einer Sicherheitskarte. Das Keypad mit Fingerprint ist laut Tobias optional dazuzukaufen.
Wofür braucht man den Hub beim SwitchBot Lock Pro?
Laut Tobias verbindet der Hub das Schloss mit dem Internet. Dann kann man es aus der Ferne steuern und abfragen, ob die Tür gerade auf oder zu ist. Der Hub braucht WLAN und Strom über USB. Tobias findet es sinnvoll, ihn in der Nähe vom Router zu platzieren, weil die gängigen Router auch einen USB-Anschluss haben und der Hub WLAN braucht.
Wie prüft man, ob das Lock Pro an die eigene Tür passt?
Tobias rät, vor dem Kauf die Kompatibilität zu testen. Dafür gibt es auf der Herstellerseite einen Check. Abgefragt werden unter anderem der Zylindertyp, ob sich ein Knopf innen abbauen lässt, wie die Tür aufgeht und ein Abstand am Schloss. Manche Knöpfe kann man laut Tobias nicht demontieren, dann muss man sich vielleicht eine andere Lösung überlegen. Bei seiner Tür meldet der Check: kompatibel.
Wie öffnet man die Tür mit dem Keypad?
Im Video zeigt Tobias drei Wege: einen Code, den Fingerabdruck und eine NFC-Karte. Codes gibt es permanent, temporär, zum Beispiel für einen Gast für eine Woche, einmalig oder als Notfallcode. Den Fingerabdruck scannt man mehrmals ein, vielleicht auch etwas schräg. NFC ist laut Tobias ein offener Standard, man kann also auch andere Karten einlernen. Das Keypad gehört außen an die Tür.
Ist die Montage schwierig?
Die Aufnahme am Zylinder ist laut Tobias durch eine Aussparung eigentlich schon ausgerichtet, „man kann es auch nicht krumm montieren“. Die kleinen Schrauben am Schloss nennt er aber „ein bisschen Gefummel“: Man soll geduldig sein und nicht verzweifeln, wenn mal eine runterfällt. Außerdem rät er, die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, weil Teile aus Kunststoff sind und das Gewinde sonst kaputtgehen kann.
Smart Home im Bestand nachrüsten: Elektriker in Heilbronn und Umgebung
Fragen zu Smart Home und dazu, was in Ihrem Haus sinnvoll ist? Tobias Haack berät Sie in Heilbronn und Umgebung vor Ort, sonst per Video-Beratung.
Passend dazu
Ratgeber: Smart Home im Bestand nachrüsten
Was im bestehenden Haus möglich ist.
Smart Home bei Elektro Haack
Smart-Home-Lösungen vom Elektromeister.
Video: Nuki Smart Lock 3.0
Ein weiteres smartes Türschloss im Praxistest.
Video: LOQED Touch Smart Lock
Montage eines weiteren Smartlocks.
Video: Yale Linus L2
Noch ein Smartlock im Test.
Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Die App-Schritte entsprechen dem Stand im Video vom Juni 2024. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.