Smart Meter fürs Balkonkraftwerk: Das Video zum Anker Smart Meter mit Stromwandlern
8 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack baut den Smart Meter von Anker in seinen Unterverteiler ein, damit sein Balkonkraftwerk optimierter läuft. Danach zeigt er in der App, wohin der Solarstrom fließt.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
Zur Einordnung (redaktioneller Hinweis, nicht aus dem Video): Gemeint ist hier das Messgerät von Anker, das im Verteiler sitzt und mit dem Balkonkraftwerk zusammenarbeitet. Das ist nicht der intelligente Stromzähler, den der Messstellenbetreiber einbaut. Dazu mehr im Ratgeber Smart Meter einbauen: Kosten.
Hinweis: Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks, darunter ein Link zu Anker-Angeboten. Eine Zusammenarbeit mit Anker wird im Video nicht genannt.
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Was im Karton ist
Zum Lieferumfang gehören der Smart Meter selbst, eine externe Antenne, die man bei Verbindungsproblemen aus dem Verteiler herausführen kann, und „das Wichtigste“: die Stromwandler. Sie kommen an jede Phase, also L1, L2 und L3.
2. Nur für Elektriker
Bevor es losgeht, sagt Tobias deutlich: „Diese Arbeiten dürfen nur von Elektrikern und Elektrikerinnen durchgeführt werden.“ Und: „Falls ihr davon keine Ahnung habt, lasst die Finger davon.“ Der Montageteil im Video richtet sich an Leute vom Fach. Vor der Arbeit schaltet er den Unterverteiler stromlos und erinnert an die fünf Sicherheitsregeln. Eine Anleitung zum Nachmachen gibt es auf dieser Seite deshalb nicht, nur worauf es laut Video ankommt.
3. Der Einbauort entscheidet, was gemessen wird
Als Voraussetzung nennt Tobias Platz auf der Hutschiene im Verteiler für den Smart Meter. Er sollte so nah wie möglich am Zähler sitzen. Alles, was zwischen Zähler und Einbauort angeschlossen ist, „kriegt der Smartmeter leider nicht mit“.
Bei Tobias ist das ein Kompromiss: Er wohnt in einem Mehrfamilienhaus, die Zähleranlage ist gesammelt im Keller aufgebaut, und von dort gibt es keine Verbindung zu seinem Heimnetzwerk. Also sitzt der Smart Meter im Unterverteiler der Wohnung. Was im Keller angeschlossen wird, zum Beispiel Waschmaschine und Trockner, misst er dadurch nicht mit. Lässt sich eine Verbindung vom Zähler hoch in den Verteiler schaffen, zum Beispiel für die Antenne, ist der Platz nahe am Zähler laut Tobias sinnvoller. Geht das nicht, dann auf jeden Fall in den Unterverteiler.
4. Stromwandler an die Hauptzuleitung
Die Stromwandler sind mit L1, L2 und L3 beschriftet und gehören an die Hauptzuleitung, die zum Unterverteiler kommt, „damit da auch alles gemessen wird, was kommt und geht“. Wie man im Video sieht, kann das im Verteiler „eine enge Geschichte“ werden. Den Platz dafür sollte man laut Tobias mit einkalkulieren.
5. Empfang: Metalltür und externe Antenne
Die Türen von Unterverteilern sind in der Regel aus Metall, und Metall schirmt ab. Dann hat man bei geschlossener Tür gegebenenfalls keinen Empfang mehr zum Smart Meter. Für diesen Fall gibt es die externe Antenne, die außen platziert und per Magnet befestigt werden kann. Tobias nimmt das Gerät erst einmal ohne sie in Betrieb.
6. Einrichtung in der Anker-App
In der Anker-App fügt Tobias den Smart Meter unter Geräte hinzu. Gefunden wird er über Bluetooth, das muss eingeschaltet sein. Dann bekommt er dasselbe WLAN, in dem man selbst gerade ist; die App kennt es schon, weil es dort bereits eingepflegt war. Wie so oft braucht das Gerät zuerst ein Firmware-Update. Danach wählt Tobias den voreingestellten Modus Eigenverbrauch.
7. Was die App danach zeigt
Bei Tobias kommen in dem Moment ca. 800 Watt von den Solarpanelen, 750 Watt gehen in den Speicher, das Zuhause braucht gerade 65 Watt. Der Wert schwankt etwas, etwa wenn der Kühlschrank zuschaltet. Das ist der Standby-Verbrauch seiner Wohnung mit Kühlschrank und ein paar Smart-Home-Geräten im Standby; Lichter und Fernseher hat er dafür extra ausgemacht. Er beziffert ihn auf ungefähr 50 Watt. Was aus dem Netz kommt, zeigt die App mal mit 0, mal mit 12 Watt; das schwankt laut Tobias mit der Reaktionszeit. „Also sozusagen sind wir jetzt gerade autark.“
Dann macht er in der ganzen Wohnung Licht an, der Fernseher und zwei Ventilatoren laufen. Der Verbrauch liegt dann bei ungefähr 250 bis 300 Watt. Weil gerade 800 Watt von den Panelen kommen, ist er immer noch autark. Genau das findet Tobias am System mit Smart Meter: Der Strom, der im Haus gebraucht wird, wird genutzt, der Rest geht erst einmal in den Speicher, bis der voll ist, und nicht ins Netz.
Daneben gibt es Übersichten und Einstellmöglichkeiten, um das System individuell anzupassen. Darauf geht Tobias im Video nicht im Detail ein.
8. Wie es weitergeht
Im nächsten Video der Reihe will Tobias nach ein paar Wochen Test zeigen, wie viel er eingenommen und verbraucht hat, wann sich die Anlage amortisiert und wie sich das vielleicht auf andere übertragen lässt. In der Videobeschreibung verlinkt er außerdem sein Video mit allgemeinen Infos zum Balkonkraftwerk und das Video zum Aufbau seines Anker-Speichers.
Häufige Fragen
Was macht der Anker Smart Meter am Balkonkraftwerk?
Er misst über Stromwandler an den drei Phasen L1, L2 und L3 der Hauptzuleitung zum Unterverteiler alles, was kommt und geht. In der Anker-App sieht man dann, was die Solarpanele liefern, was in den Speicher geht und was das Zuhause gerade braucht. Bei Tobias, im Modus Eigenverbrauch, wird der Strom genutzt, den das Haus gerade braucht; der Rest geht erst einmal in den Speicher, bis der voll ist, und nicht ins Netz.
Darf ich den Smart Meter selbst in den Verteiler einbauen?
Tobias Haack sagt im Video klar: Diese Arbeiten dürfen nur von Elektrikern und Elektrikerinnen durchgeführt werden. Wer davon keine Ahnung hat, soll die Finger davon lassen.
Wo sollte der Smart Meter sitzen?
So nah wie möglich am Zähler. Was zwischen Zähler und Einbauort angeschlossen ist, bekommt er nicht mit. Bei Tobias sitzt die Zähleranlage im Keller des Mehrfamilienhauses ohne Verbindung zum Heimnetzwerk. Deshalb kommt der Smart Meter bei ihm in den Unterverteiler. Was im Keller angeschlossen wird, zum Beispiel Waschmaschine und Trockner, misst er dann nicht mit.
Ist das der intelligente Stromzähler vom Messstellenbetreiber?
Darüber spricht Tobias im Video nicht. Im Video geht es um den Smart Meter von Anker: ein Gerät für die Hutschiene im Verteiler, das er in der Anker-App einrichtet und das mit seinem Balkonkraftwerk zusammenarbeitet.
Wie verbindet sich der Smart Meter mit der App?
Die Anker-App findet ihn über Bluetooth, das muss eingeschaltet sein. Danach bekommt er dasselbe WLAN, in dem man selbst ist. Bei Tobias brauchte das Gerät dann noch ein Firmware-Update. Für Verbindungsprobleme liegt eine externe Antenne bei, die man außerhalb platzieren kann. Denn Verteilertüren sind laut Tobias in der Regel aus Metall, und Metall schirmt ab.
Balkonkraftwerk und Verteiler: Elektriker in Heilbronn und Umgebung
Der Einbau im Verteiler gehört in die Hand vom Fach. Tobias Haack schaut sich Ihre Anlage an, in Heilbronn und Umgebung vor Ort, sonst per Video-Beratung.
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Im Video zeigt Tobias den Einbau in seiner eigenen Wohnung. Die Werte aus der App gelten für seine Anlage in diesem Moment. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.