Nuki Smart Lock 3.0 im Praxistest: Montage, Einrichtung, Türsensor, Bridge und Keypad
16 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack tauscht seinen alten Schließzylinder, montiert das Smart Lock 3.0 von Nuki und richtet es in der App ein. Dazu lernt er Türsensor, Bridge und Keypad ein, auch für Gäste als Airbnb-Gastgeber.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
Hinweis zur Zusammenarbeit: Laut Tobias entstand das Video „mit freundlicher Unterstützung“ von Nuki, laut Videobeschreibung hat er es gemeinsam mit Nuki gemacht. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks.
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Wofür Tobias das Smart Lock nutzt
Tobias nutzt das Smart Lock 3.0 in seiner Privatwohnung. Laut Videobeschreibung ist er auch Airbnb-Gastgeber. Dafür sei das Schloss auch gedacht: Man kann Links bzw. Codes verschicken, und die Gäste checken selbstständig ein. Im Video zeigt er, wie das Teil montiert und in Betrieb genommen wird und was es alles kann.
2. Was im Paket ist
Herzstück ist das Smart Lock 3.0. Für die Befestigung an der Tür gibt es zwei Möglichkeiten: schrauben oder kleben. Ein Inbusschlüssel zum Festziehen der Schrauben ist dabei. Dazu hat Tobias ein Power Pack bekommen, das unten ins Schloss gesteckt wird, plus ein USB-Kabel, um es aufzuladen, falls der Akku irgendwann leer ist.
Weitere Teile im Video:
- Keypad: laut Tobias interessant zum Beispiel für Airbnb-Gastgeber. Es kommt draußen an die Tür oder irgendwo geschützt hin. Man vergibt Codes, damit öffnet sich das Smart Lock.
- Türsensor (Door Sensor): kommt an die Tür und gibt eine Rückmeldung, ob die Tür offen oder geschlossen ist. Interessant, um vielleicht Einbrecher oder so zu sehen, oder als Airbnb-Gastgeber, um zu sehen, ob jemand eingecheckt, das Haus betreten oder verlassen hat.
- Bridge: „ganz wichtig, um nach außen zu kommunizieren“. Sie wird eingesteckt und muss eingelernt werden.
- Universal Zylinder: Die meisten Schlösser sollten laut Tobias eigentlich passen. Ist es ein exotisches Schloss, gibt es den Universal Zylinder. Er lässt sich in der Länge variieren, ein paar Schlüssel sind dabei, und er passt laut Tobias „einfach perfekt“ zum Smart Lock.
Bei allen Teilen liegt eine Beschreibung bei, die man laut Tobias eigentlich auch online findet.
3. Zylinder tauschen und Smart Lock montieren
Weil Tobias den Universal Zylinder nutzen will, baut er zuerst seinen alten Zylinder aus. Das findet er „ganz easy“: Er braucht dafür den normalen Hausschlüssel und in seinem Fall einen Kreuzschraubendreher. Gehalten wird der Zylinder von einer langen Schraube in der Tür. Nebenbei erklärt er, wie ein Schließzylinder funktioniert und warum man ihn nicht einfach herausziehen kann.
Beim Universal Zylinder zeigt er, was dabei ist, auch Verlängerungsstücke. Die braucht er in seinem Fall nicht, das hat er vorher geprüft. Weil der Zylinder bei ihm noch etwas zu weit nach innen ragt, passt er ihn an, damit das Smart Lock nicht zu weit von der Tür wegsteht. Danach kommt das Unterteil auf den Zylinder, wird mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel festgeschraubt, und das Smart Lock wird aufgesteckt, bis es klickt. Die einzelnen Handgriffe zeigt das Video, diese Seite fasst sie nur zusammen.
4. Hinweis zur Sicherheit an seiner Tür
Beim Einbau sagt Tobias, er habe sich von einem Schlüsselfachmann sagen lassen, dass das an seiner Tür so nicht besonders sicher ist: Der Zylinder sollte eigentlich bündig sein, und die Rosette sei sicherheitstechnisch irgendwie nicht mehr auf dem neuesten Stand. Da gebe es andere Schlösser und Techniken. Darum geht es in diesem Video aber nicht, dazu will er ein anderes Video machen.
5. Batterie aktivieren
Im Auslieferungszustand steckt im Smart Lock eine Fahne, die man herauszieht, damit die Batterie Kontakt hat. Normal braucht man vier Batterien, die man tauscht, wenn sie leer sind. Tobias hat zusätzlich das Akkupack bekommen, das man immer wieder laden kann.
6. Einrichtung in der Nuki App
Tobias lädt die Nuki App herunter. Sie fragt zuerst, ob sie über Bluetooth kommunizieren darf, dann werden Datenschutz und AGB akzeptiert. Unter „Gerät einrichten“ wählt er das Smart Lock. Am Schloss drückt er fünf Sekunden lang den Knopf, danach macht es eine kleine Firmware-Aktualisierung. Dann vergibt er einen Namen. Das ist laut Tobias vielleicht für Airbnb-Gastgeber interessant, die mehrere Schlösser haben, er nimmt einfach „Zuhause“. Es folgen Standortfreigabe, ein paar Angaben zur Tür und ein Sicherheitscode.
Für die Kalibrierung muss die Tür abgesperrt sein. Das Schloss schließt einmal auf und wieder zu, dann ist die Kalibrierung abgeschlossen. Danach kann man Mitteilungen aktivieren. Dann gibt es Pop-ups, falls etwas mit dem Schloss passiert, was laut Tobias wahrscheinlich wichtig wird, wenn man den Türsensor eingebunden hat. Zum Schluss wählt man privat oder geschäftlich, er bleibt bei privat.
7. Türsensor einlernen
Der Türsensor besteht aus einem großen und einem kleinen Teil. Am großen hängt eine Fahne, dahinter ist die Batterie, die zieht man heraus. Unten ist ein Klebestreifen, damit wird der Sensor an die Tür geklebt. Auch hier läuft zuerst ein Firmware-Update.
Bei der Kalibrierung klappt es bei Tobias nicht gleich: Der Sensor wird nicht richtig erkannt, er glaubt, er war nicht richtig drauf, und wiederholt den Schritt. Dann wird die Tür offen erfasst und anschließend leicht angelehnt. In der Historie kann man danach nachverfolgen, wann die Tür offen und wann sie geschlossen war. Privat hält Tobias das eher für eine Spielerei. Für Airbnb zum Beispiel sei es aber gut zu sehen, wann die Leute gegangen und gekommen sind. In der Übersicht zeigt das Smart Lock dann an: Tür offen, aufgesperrt, zugesperrt.
8. Bridge einlernen
Die Bridge muss nur in eine Steckdose. Bei Tobias ist zum Glück genau in der Nähe der Tür eine. Laut Tobias steht in der Beschreibung, dass sie maximal fünf Meter entfernt sein soll. Am besten sei sie irgendwo im Flur, vielleicht auch in der Nähe vom WLAN-Router, weil sie über das WLAN kommuniziert. In der App wählt er sein Netzwerk, gibt das Passwort ein, und die Bridge wird mit dem Smart Lock gekoppelt. Weitere Angebote der App überspringt er im Video.
9. Was das Smart Lock kann
Die einfachste Funktion: Tür per App zusperren und aufsperren. Tobias zeigt es auch bei offener Tür. Beim Zusperren fährt der Riegel heraus. Beim Aufsperren zieht das Schloss zuerst den Schnapper zurück und hält ihn, dann lässt sich die Tür ganz einfach aufdrücken.
Im Menü gibt es Einstellungen für das Smart Lock und für den Türsensor. Ein Beispiel: Wird die Tür geöffnet, während sie versperrt ist, gibt es einen Alarm, und es wird eine Nachricht geschickt. Welche Möglichkeiten es sonst gibt, muss man sich laut Tobias „alles ein bisschen selber anschauen“.
10. Keypad einrichten und Codes an Gäste schicken
Fürs Keypad drückt Tobias fünf Sekunden die Pfeiltaste, gibt den Code ein und koppelt es mit dem System. Danach vergibt er einen Code, mit dem sich die Tür öffnen lässt. Sein erster Code war zu einfach, eine interne Sicherheitsfunktion hat ihn zurückgewiesen. Mit einem neuen Code und einem Benutzernamen klappt es.
Über „Teilen“ kann man den Zugang an jemanden schicken. Für Airbnb ist das laut Tobias wichtig: Erwartet man einen Gast, erstellt man einen Zutritt mit personalisiertem Namen, und nur dieser Gast erhält den Code. Im Video öffnet sich das Schloss nach Eingabe des Codes. Das Keypad wird außen an der Tür montiert, hier per Kleber, irgendwo in der Nähe des Smart Locks, damit es eine gute Verbindung hat.
11. Fazit und was noch offen ist
„So einfach war es“, sagt Tobias am Ende über Installation und Inbetriebnahme. Er will das Smart Lock eine Weile testen und dann ein Update geben, wie lange der Akku hält und wie lange die Batterie vom Türsensor hält. Ein Langzeitergebnis gibt es in diesem Video also noch nicht.
Häufige Fragen
Was war beim Nuki Smart Lock 3.0 im Video dabei?
Bei Tobias Haack: das Smart Lock 3.0 mit zwei Möglichkeiten zur Befestigung an der Tür (schrauben oder kleben) und einem Inbusschlüssel, dazu ein Power Pack mit USB-Kabel zum Aufladen, das Keypad, der Türsensor (Door Sensor), die Bridge und der Universal Zylinder mit Schlüsseln.
Braucht man für das Nuki Smart Lock einen neuen Schließzylinder?
Laut Tobias sollten die meisten Schlösser eigentlich passen. Für den Fall, dass es ein exotisches Schloss ist, gibt es den Universal Zylinder. Den kann man in der Länge variieren. Tobias tauscht im Video seinen alten Zylinder gegen den Universal Zylinder.
Wofür ist die Nuki Bridge da?
Laut Tobias ist die Bridge „ganz wichtig, um nach außen zu kommunizieren“. Sie kommt einfach in eine Steckdose und kommuniziert über das WLAN. Laut Tobias steht in der Beschreibung, dass sie maximal fünf Meter entfernt sein soll. Am besten sei sie irgendwo im Flur, vielleicht auch in der Nähe vom WLAN-Router.
Was bringt der Türsensor?
Er gibt eine Rückmeldung, ob die Tür offen oder geschlossen ist. In der Historie kann man nachverfolgen, wann die Tür offen und wann sie geschlossen war. Für den privaten Zweck hält Tobias das eher für eine Spielerei, für Airbnb zum Beispiel sei es gut zu sehen, wann die Leute gegangen und gekommen sind.
Wie nutzt Tobias das Keypad für Airbnb-Gäste?
Über die App vergibt er einen Code mit Benutzernamen und kann ihn über „Teilen“ an jemanden schicken. Erwartet man einen Gast, kann man so einen Zutritt mit personalisiertem Namen erstellen, und nur dieser Gast erhält den Code. Das Keypad wird außen an der Tür in der Nähe des Smart Locks angeklebt, damit es eine gute Verbindung hat.
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Fragen zu Smart Home im Bestand oder zur Einbindung smarter Geräte? Tobias Haack berät Sie in Heilbronn und Umgebung vor Ort, sonst per Video-Beratung.
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Das Video stammt aus dem Juli 2022 und zeigt Tobias’ eigene Tür und Einrichtung. Laut Tobias entstand es mit freundlicher Unterstützung von Nuki. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.