Jackery SolarVault 3 Pro im Test: Das Video zum Balkonkraftwerk mit Speicher: Aufbau, App und Hard Facts
Knapp 13 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack packt das Jackery SolarVault 3 Pro aus, baut es mit vier Paneelen auf einer Wiese auf und richtet es in der Jackery-App ein. Zum Schluss nennt er die wichtigsten technischen Daten.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
Hinweis: Das komplette System wurde Tobias laut Video und Videobeschreibung von Yuma, einem Onlineshop für Balkonkraftwerke, Speicher und Zubehör, für dieses Video zur Verfügung gestellt. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks.
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Was ausgepackt wird
Im Unboxing zeigt Tobias, was in den Kartons war: das „Herzstück“, also das Balkonkraftwerk selbst, eine Bedienungsanleitung, Befestigungsmaterial, zum Beispiel für die Wand, und eine Netzanschlussleitung für die Steckdose. Dazu kommt Zubehör von Yuma: Verlängerungsleitungen für die Paneele, Stecker und ein Werkzeug, um die Stecker zu befestigen und wieder zu lösen. Außerdem dabei: ein Smart Meter, den Tobias in diesem Video nicht einbaut, Montagematerial für den Wechselrichter und Flachdach-Montagesysteme für die vier Paneele. Die nimmt er, weil er auf einer Rasenfläche aufbaut und nicht auf dem Dach.
2. Die Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion besteht laut Tobias aus drei Teilen, die man zusammenschraubt. Er lobt eine „super verständliche Montageanleitung“. Als Werkzeug nennt er einen Zehner Gabelschlüssel mit Zehner Nuss und für die Verbindung mit dem Paneel einen 13er Gabelschlüssel mit 13er Nuss. Über Längsaussparungen lässt sich der Neigungswinkel einstellen. Im Video ist er überall gleich eingestellt, man könne ihn aber noch optimieren. Zum Schluss kommt ein Kunststoffteil zum Aufkleben dazu. Das soll verhindern, dass Metall direkt auf der Flachdachabdichtung steht, wenn man das Gestell aufs Flachdach stellt.
3. Paneele parallel verbinden
Jedes Paneel hat einen Stecker und eine Kupplung. Am Jackery-Gerät gibt es laut Tobias 4 MPPT-Tracker mit je 1000 Watt. Deshalb verbindet er je zwei Paneele über einen Adapter parallel: Stecker zu Stecker, Kupplung zu Kupplung. Über Verlängerungskabel geht es dann zum Gerät. Von den vier Steckplätzen an der Seite braucht er so nur zwei. Beim Einstecken „muss einmal klacken“. Mit dem mitgelieferten Werkzeug lassen sich die Stecker wieder lösen. Die Verschraubungen kann man noch einmal nachziehen, damit alles wasserdicht ist, denn das System kann laut Tobias auch draußen im Regen stehen bleiben.
4. Die Anschlüsse am Gerät
Auf einer Seite kommen die Paneele hinein, auf der anderen Seite das Netzkabel („On Grid sozusagen“). Dafür gibt es nur eine Möglichkeit. Den Stecker dreht man etwas, bis er einrastet, und zieht einmal dran, ob er fest sitzt. Das andere Ende kommt in die Steckdose. Daneben gibt es einen LAN-Anschluss, den Tobias hier nicht braucht, und eine Steckdose, über die man direkt Strom aus dem Speicher beziehen kann. Unten am Gerät lässt sich ein Teil herausnehmen, dann kann man das System stapeln und mit weiteren Speichern erweitern. Im Video ist ein Speicher integriert.
5. Einrichtung in der Jackery-App
Schon nach dem Einschalten zeigt das Gerät ohne App den Batteriestand und was die Paneele produzieren. Für die Übersicht richtet Tobias es in der Jackery-App ein. Man braucht ein Konto und muss sich anmelden. Über „Hinzufügen“ sucht die App das Gerät per Bluetooth, das eingeschaltet sein muss. Das Gerät erscheint als verfügbar, man kann ihm einen Namen geben, und als Zeitzone ist Berlin eingestellt. Danach kommt das Gerät ins WLAN. Damit kann man laut Tobias auch unterwegs aus der Ferne draufschauen und es steuern. Wie immer folgt ein Firmware-Update, später im Video noch ein zweites.
6. Was der Smart Meter könnte
Bei der Einrichtung fragt die App nach intelligenten Geräten. Um das Gerät optimal zu nutzen, braucht man laut Tobias zum Beispiel den mitgelieferten Smart Meter. Der kommt in der Regel in die Unterverteilung oder die Zählerverteilung und misst, wie viel Strom das Haus oder die Wohnung verbraucht. Dann gibt das Gerät bedarfsgerecht bis zur aktuellen 800-Watt-Grenze aus dem Speicher ab. Braucht das Haus weniger, zum Beispiel 100 Watt, passt es sich an. Wenn man genug Strom erzeugt, wird er so im Speicher zwischengespeichert und nur nach Bedarf abgegeben, statt einfach „blöd ins Netz“ eingespeist zu werden. Als weitere Möglichkeit zeigt die App einen Smart Plug, also eine Steckdose, in die man noch etwas einsteckt. Tobias überspringt beides.
7. Hauslasten: feste Ausgangsleistung ohne Smart Meter
Unter Hauslasten stellt man ein, was das Balkonkraftwerk ins Hausnetz abgibt. Tobias erinnert an die Regelung in Deutschland: maximal 800 Watt aus dem Balkonkraftwerk, steckerfertig über die Schukosteckdose ins Hausnetz. Entweder steuert das ein Smart Meter bedarfsgerecht, oder man legt wie er einen festen Wert fest. Er geht davon aus, dass ein Haus so 200, 300 Watt Grundlast hat. Der Rest geht dann in den Speicher oder ins Netz, oder man stellt eine Nulleinspeisung ein.
Im Video wählt er den benutzerdefinierten Modus mit manueller Einstellung und setzt die Standardausgangsleistung auf 200 Watt, täglich wiederholt und den ganzen Tag. Zeiten kann man dort auch eingeben.
8. Die Übersicht in der App
Auf dem Bildschirm mit dem Haus sieht man die Stromflüsse. Oben links steht PV, also was die Paneele in dem Moment tatsächlich erzeugen, bei Tobias gerade 667 Watt. Unten links steht die AC-Steckdose am Gerät, bei ihm 0 Watt, weil nichts angeschlossen ist. Beim SolarVault 3 Pro steht, was in den Speicher geht; als gerade eine Wolke kommt, sind das 40 Watt. Dazu kommen die eingestellten 200 Watt Hauslasten. Tobias erklärt es mit einem Beispiel: Kommen 600 Watt von den Paneelen und gehen 200 Watt ins Hausnetz, bleiben 400 Watt für den Speicher.
Die Werte ändern sich im Video laufend: Direkt nach der Einrichtung zeigt die App in dem Moment 1214 Watt von den Paneelen und 43 % Akkustand, nach dem zweiten Firmware-Update 900 Watt, mit einer Wolke 300 Watt. Die AC-Steckdose lässt sich in der App ein- und ausschalten, und man sieht, was ein angeschlossenes Gerät verbraucht, zum Beispiel ein elektrischer Grill. Historische Daten für Woche und Monat gibt es zum Zeitpunkt des Videos noch nicht.
9. Hard Facts laut Tobias
| Punkt | Was Tobias im Video sagt |
|---|---|
| Eingangsleistung | Bis zu 4000 Watt, 4 × 2 Paneele parallel |
| Speicher | Im Video 2,5 k, modular stapelbar „bis zu 15 kW“ |
| Betrieb | Von −20 bis +50 Grad, auch im Winter draußen |
| Ausgangsleistung | 800 Watt |
| Bidirektional | Mit einem intelligenten Stromtarif könnte man den Speicher theoretisch aus dem Netz laden, wenn man nichts von der Sonne erwarten, aber vielleicht günstigen Strom einkaufen kann |
| AC-Anschluss an der Seite | 1200 Watt direkt abgreifbar |
10. Fazit und was noch fehlt
Für Tobias ist es „alles in allem ein sehr durchdachtes und cooles System“, und der Aufbau mit Inbetriebnahme war aus seiner Sicht einfach. Nachteile spricht er im Video nicht an. Gezeigt werden Aufbau, Inbetriebnahme und Einrichtung, ein Langzeittest ist es noch nicht. Tobias lässt das System eine Weile stehen und spricht von einem Langzeittest. Wer nach ein paar Monaten etwas sehen oder mehr über die App wissen will, soll es in die Kommentare schreiben.
Häufige Fragen
Kann der Jackery SolarVault 3 Pro draußen stehen?
Laut Tobias kann das ganze System auch draußen im Regen stehen bleiben und ist geschützt. Er nennt einen Betrieb von −20 bis +50 Grad, man könne es also auch im Winter draußen stehen lassen. Die Verschraubungen an den Steckern kann man laut Tobias noch einmal nachziehen, damit alles wasserdicht ist.
Wie viele Solarmodule lassen sich anschließen?
Tobias nennt 4 MPPT-Tracker mit je 1000 Watt. Er verbindet je zwei Paneele über einen Adapter parallel und steckt sie an einen Tracker. Insgesamt nennt er bis zu 4000 Watt Eingangsleistung, also 4 × 2 Paneele parallel an diesem Gerät. Im Video nutzt er vier Paneele an zwei Steckplätzen.
Braucht man den Smart Meter?
Tobias betreibt das System im Video ohne Smart Meter. Mit Smart Meter wird laut ihm gemessen, wie viel Strom Haus oder Wohnung verbraucht, und das Gerät gibt bedarfsgerecht bis maximal 800 Watt aus dem Speicher ab. Ohne Smart Meter stellt er in der App eine feste Ausgangsleistung ein, bei ihm 200 Watt. Die App bietet außerdem einen Smart Plug als Möglichkeit an.
Wie viel Watt gibt das Balkonkraftwerk ins Hausnetz ab?
Tobias nennt 800 Watt Ausgangsleistung. Er verweist auf die Regelung in Deutschland, dass maximal 800 Watt aus dem Balkonkraftwerk steckerfertig über die Schukosteckdose ins Hausnetz eingespeist werden dürfen. Wie viel davon tatsächlich abgegeben wird, stellt man in der App unter Hauslasten ein oder lässt es über den Smart Meter steuern.
Lässt sich der Speicher erweitern?
Laut Tobias ist das System modular stapelbar. Unten nimmt man ein Gummiteil heraus und kann dann weitere Speicher übereinanderstapeln. Im Video ist ein Speicher integriert, Tobias nennt dafür 2,5 k und als Ausbaustufe „bis zu 15 kW“.
Balkonkraftwerk mit Speicher: Elektriker in Heilbronn und Umgebung
Sie überlegen, ob ein Balkonkraftwerk mit Speicher zu Ihnen passt? Tobias Haack schaut es sich mit Ihnen an, in Heilbronn und Umgebung vor Ort, sonst per Video-Beratung.
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Die Werte aus der App gelten für Tobias' Aufbau in dem Moment der Aufnahme. Technische Daten stammen aus dem Video. Das System wurde von Yuma zur Verfügung gestellt; laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.