DIN 18015 kurz erklärt: Das Video zu Teil 1 bis Teil 5 der Norm

Knapp 4 Minuten Überblick: Elektromeister Tobias Haack erklärt, wie die DIN 18015 „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden“ aufgebaut ist. Von der Planung über die Mindestausstattung bis zu den Installationszonen.

Tobias HaackElektromeister · Autor
22. November 2021Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Tobias Haack erklärt die DIN 18015 für elektrische Anlagen in Wohngebäuden

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Die DIN 18015 heißt „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden“ und ist in fünf Teile aufgeteilt. Vor allem für alle, die viel selbst machen wollen, sind laut Tobias zwei Teile wichtig: die Mindestausstattung, also zum Beispiel wie viele Steckdosen in einen Raum gehören, und die Leitungsführung mit den Installationszonen. Beides ist kein Gesetz, sondern eine Orientierung. Die Norm selbst ist nicht frei zugänglich, man muss sie kaufen.

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Unterteilung
  3. Planungsgrundlagen
  4. Art und Umfang der Mindestausstattung
  5. Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel
  6. Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation

Das Wichtigste aus dem Video

1. Wofür es die DIN 18015 gibt

Tobias wird immer wieder gefragt: Wie viele Steckdosen soll ich in mein Zimmer setzen? Wie muss ich meine Leitungen verlegen? Gibt es Abstände? Wie hoch kommen Schalter und Steckdosen? Für solche Fragen gibt es in Deutschland tatsächlich eine Norm: die DIN 18015, Elektrische Anlagen in Wohngebäuden.

2. Die Norm ist nicht frei zugänglich

Was Tobias ein bisschen schade findet: Die Normen kann man nirgends kostenlos nachlesen, man muss sie kaufen. Sie werden immer wieder überarbeitet, und viele schlaue Köpfe machen sich dazu Gedanken. Deshalb geht er im Video nicht bis ins Detail. In der Videobeschreibung hat er zu jedem Teil Übersichten, PDFs und Links zu Seiten gesammelt, auf denen die Norm für Laien gut erklärt ist.

3. Teil 1: Planung von elektrischen Anlagen

Wie der Name sagt, geht es um die Planung: Was für ein Wohngebäude hat man, wo kommt der Sicherungskasten hin. Also allgemeine Themen.

4. Teil 2: Art und Umfang der Mindestausstattung

Diesen Teil findet Tobias sehr interessant, weil genau hier die häufigen Fragen ansetzen. Es gibt Listen, zum Beispiel wie viele Steckdosen eine Küche haben sollte. Laut Norm sind das fünf Steckdosen in der Küche. „Natürlich ist es kein Gesetz, es ist nur eine Orientierung“, sagt Tobias. Man kann auch 20 Steckdosen in der Küche haben, aber fünf sollte man auf jeden Fall umsetzen.

5. Teil 3: Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel

Teil 3 ist laut Tobias interessant für alle, die selbst Hand anlegen. Dazu hat er schon viele Videos gemacht. In der Norm gibt es Installationszonen, die man einhalten sollte. Auch hier gilt: kein Gesetz, nur eine Orientierung.

6. Teil 4 und Teil 5

Auf diese beiden Teile geht Tobias im Video nicht näher ein. Er nennt nur ihre Namen: Teil 4 ist die Gebäudesystemtechnik, Teil 5 die luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation.

7. Worauf es laut Tobias vor allem ankommt

Die Norm kann man nicht als Ganzes herunterladen und durchlesen. Es gibt aber viele einzelne PDFs und Ausführungen, die sie für Laien erklären. Vor allem für alle, die viel selbst machen wollen, ist laut Tobias sehr wichtig: bei der Leitungsführung auf die Installationszonen achten, dazu Art und Umfang der Mindestausstattung. Anregungen zur Norm nimmt er gern in den Kommentaren entgegen: „ich selber lerne nie aus“.

Das Video ist von 2021. Wie Tobias selbst sagt, werden die Normen immer wieder überarbeitet.

Häufige Fragen

Worum geht es in der DIN 18015?

Die DIN 18015 heißt „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden“. Tobias Haack wird oft gefragt, wie viele Steckdosen in ein Zimmer gehören, wie Leitungen verlegt werden und wie hoch Schalter und Steckdosen sitzen. Für solche Fragen gibt es in Deutschland diese Norm.

Welche Teile hat die DIN 18015?

Die Norm ist in fünf Teile aufgeteilt: Teil 1 Planung von elektrischen Anlagen, Teil 2 Art und Umfang der Mindestausstattung, Teil 3 Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel, Teil 4 Gebäudesystemtechnik und Teil 5 luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation.

Wie viele Steckdosen sieht die DIN 18015 für die Küche vor?

Als Beispiel aus Teil 2 nennt Tobias fünf Steckdosen in der Küche. Das ist kein Gesetz, sondern eine Orientierung. Man kann auch 20 Steckdosen in der Küche haben, aber fünf sollte man auf jeden Fall umsetzen.

Ist die DIN 18015 ein Gesetz?

Tobias sagt das für die beiden Teile, über die er im Video spricht: Bei der Mindestausstattung und bei den Installationszonen ist es kein Gesetz, nur eine Orientierung.

Kann man die DIN 18015 kostenlos lesen?

Nein. Die Norm ist nicht frei zugänglich, man muss sie kaufen. Als Ganzes kann man sie nirgends herunterladen. Es gibt aber viele einzelne PDFs und Erklärungen für Laien. Tobias hat dazu Links in der Videobeschreibung gesammelt.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Die Seite gibt nur wieder, was Tobias im Video sagt. Den Normtext selbst gibt sie nicht wieder. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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